Implantierbare Kontaktlinsen (ICL)

Für viele Patienten mit hoher Kurz- oder Weitsichtigkeit bietet die ICL-Technologie eine sichere und langfristige Lösung. Diese speziellen Phake-Linsen werden ins Auge eingesetzt, ohne die natürliche Linse zu entfernen. Dadurch bleibt die Fähigkeit zur Nahfokussierung erhalten.

ICL eignet sich besonders für Menschen, die für eine Laserbehandlung nicht infrage kommen, aber dauerhaft auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten möchten. Mit höchster Verträglichkeit und exzellenter Sehqualität ist die ICL eine bewährte Alternative – und kann bei Bedarf jederzeit entfernt oder ausgetauscht werden.

Ablauf der ICL-Implantation – Schonend Präzise

Wie werden die Phake-Linsen/ICL implantiert?

Nach einer gründlichen Untersuchung und dem Beratungsgespräch mit dem Patienten, werden die OP-Termine vereinbart. Werden beide Augen behandelt, geschieht das mit einem Abstand von ca. einer Woche. Zur Vorbereitung des Auges, erhält der Patient betäubende Augentropfen, die den Eingriff schmerzfrei machen. Es wird minimal-invasiv operiert. Hierbei wird der äußere, obere Rand der Hornhaut um einige Millimeter geöffnet. Mit Hilfe einer Kanüle, in der sich die ICL befindet, wird diese dann an der gewünschten Stelle platziert. Die Öffnung schließt sich aufgrund des Augeninnendrucks von selbst.

Für wen eignen sich Phake-Linsen/ICL?

  • Patienten mit Kurzsichtigkeit ab -8 Dioptrien
  • Patienten mit Weitsichtigkeit ab +3 Dioptrien
  • Bei eine gleichzeitigen Hornhautverkrümmung von bis zu 6 Dioptrien
  • Im Alter von 20 bis 45 Jahren
  • Falls keine Laserbehandlung möglich ist (z.B. wegen dünner Hornhaut), auch bei niedrigeren Dioptrien möglich
Hinweis

Patienten, bei denen die durchzuführenden Voruntersuchungen und Tests ergeben, dass der Zustand ihrer Augen für eine Operation geeignet ist, können sich einer Laserbehandlung oder einer Linsenoperation unterziehen.