Glaukom-Vorsorgepaket

Laut dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) sind fast eine Million Menschen in Deutschland von einem Glaukom betroffen. Da die Erkrankung oft lange unbemerkt bleibt, ist eine regelmäßige Vorsorge essenziell.

Warum ist eine regelmäßige Glaukom-Vorsorge wichtig?

Glaukom entwickelt sich oft über Jahre unbemerkt, da das Gehirn den Sehverlust kompensiert. Eine Früherkennung ist entscheidend, da bereits entstandene Schäden nicht rückgängig gemacht werden können. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht jedoch eine gezielte Behandlung, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder aufzuhalten

Glaukom-Vorsorgepaket

– Frühzeitig erkennen, Sehkraft schützen

Glaukom – Welche Faktoren erhöhen das Risiko?

Ein erhöhter Augeninnendruck ist ein wesentlicher Risikofaktor für ein Glaukom, führt aber nicht zwangsläufig zur Erkrankung. Besonders mit steigendem Alter, ab 60 Jahren, nimmt das Risiko deutlich zu. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle – wenn in der Familie bereits Fälle von Grünem Star bekannt sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst daran zu erkranken. Bestimmte Vorerkrankungen, wie Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), können die Entstehung eines Glaukoms begünstigen. Zusätzlich können Augenverletzungen, Tumore oder Netzhautablösungen den Augeninnendruck beeinflussen und langfristig zu Schäden am Sehnerv führen.

– Schonend & präzise

Glaukom-Früherkennung

Die Glaukom-Vorsorge ist eine schnelle und schmerzfreie Untersuchung, die frühzeitig Schäden am Sehnerv erkennen kann. Zunächst wird der Augeninnendruck berührungslos und ohne Augentropfen gemessen. Anschließend beurteilt der Augenarzt mit einer Lupe an der Spaltlampe den Sehnervenkopf. Bei grenzwertigem Augeninnendruck kann eine Hornhautdickenmessung (Pachymetrie) sinnvoll sein. Bei einem Glaukomverdacht folgen ergänzende Tests wie die Gesichtsfeldmessung und eine computergestützte Sehnerv-Vermessung (HRT, GDx, OCT). Da Glaukom oft unbemerkt verläuft, sind regelmäßige Untersuchungen wichtig, um das Sehvermögen zu schützen.

  • Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie)

    – Ein wichtiger Faktor zur Glaukom-Früherkennung

  • Beurteilung des Sehnervs (Funduskopie)

    – Untersuchung des Sehnervenkopfes zur Feststellung von Schäden

  • Gesichtsfeldmessung

    – Erkennung von Ausfällen im Sichtbereich

  • Computertomographische Messung des Sehnervenkopfs (OCT der Papille)

    – Hochauflösende Bildgebung für präzise Diagnosen

Hinweis

Frühe Vorsorge hilft, langfristige Sehprobleme zu vermeiden und die Entwicklung Ihres Kindes bestmöglich zu unterstützen.

Hinweis

Patienten, bei denen die durchzuführenden Voruntersuchungen und Tests ergeben, dass der Zustand ihrer Augen für eine Operation geeignet ist, können sich einer Laserbehandlung oder einer Linsenoperation unterziehen.

– Welche Faktoren erhöhen das Risiko?

Glaukom

Ein erhöhter Augeninnendruck ist ein wesentlicher Risikofaktor für ein Glaukom, führt aber nicht zwangsläufig zur Erkrankung. Besonders mit steigendem Alter, ab 60 Jahren, nimmt das Risiko deutlich zu. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle – wenn in der Familie bereits Fälle von Grünem Star bekannt sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst daran zu erkranken. Bestimmte Vorerkrankungen, wie Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), können die Entstehung eines Glaukoms begünstigen. Zusätzlich können Augenverletzungen, Tumore oder Netzhautablösungen den Augeninnendruck beeinflussen und langfristig zu Schäden am Sehnerv führen.

Personen mit Kurzsichtigkeit haben ein doppelt so hohes Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Auch die langfristige Anwendung von Kortison (in Form von Augentropfen, Tabletten oder Salben) kann die Entwicklung der Krankheit fördern. Da sich ein Glaukom oft schleichend entwickelt und anfangs keine Symptome verursacht, ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung der beste Schutz. Frühzeitig erkannt, kann das Fortschreiten des Glaukoms verlangsamt oder gestoppt werden.

  • Personen über 40 Jahre
  • Menschen mit familiärer Glaukom-Vorgeschichte
  • Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck oder Kurzsichtigkeit
  • Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen

– Drucksenkung zum Schutz des Sehnervs

Behandlung eines Glaukoms

Ein Glaukom wird in der Regel mit Augentropfen behandelt, die den Augeninnendruck senken und in manchen Fällen die Durchblutung des Sehnervenkopfes verbessern. Diese medikamentöse Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder stoppen. Reicht die Drucksenkung durch Augentropfen nicht aus, können Laserbehandlungen oder operative Eingriffe erforderlich sein. Diese Verfahren verbessern den Abfluss des Kammerwassers, um den Druck dauerhaft zu regulieren.

– Drucksenkung zum Schutz des Sehnervs

Behandlung eines Glaukoms

Ein Glaukom kann unbehandelt zu dauerhaften Sehverlusten führen. Durch frühzeitige Diagnose und eine gezielte Behandlung lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung jedoch meist aufhalten oder verlangsamen. Regelmäßige Kontrollen, eine konsequente Therapie und eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Augenarzt sind entscheidend, um Ihre Sehkraft langfristig zu erhalten.

Hinweis

Da einige Medikamente den Augeninnendruck beeinflussen können, ist es wichtig, dem Arzt eine Liste aller eingenommenen Medikamente vorzulegen. Eine regelmäßige Kontrolle ist entscheidend, um langfristige Schäden zu vermeiden.

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