RETINA

Erkrankungen der Netzhaut (Retina) sind eine der häufigsten Ursachen für Sehverschlechterung und Erblindung weltweit

Was ist die Retina?

Die Retina, auch Netzhaut, ist die lichtempfindliche Schicht im Inneren des Auges. Sie spielt eine zentrale Rolle für das Sehvermögen, da sie Lichtreize in Nervenimpulse umwandelt, die über den Sehnerv an das Gehirn weitergeleitet werden. Die Retina besteht aus Millionen von Sehzellen, die über Blutgefäße versorgt werden. Der Bereich mit der höchsten Sehschärfe ist die Makula (gelber Fleck), an der das Licht gebündelt wird.

Erkrankungen oder Schäden

An der Netzhaut können das Sehvermögen erheblich beeinträchtigen. Während eine Störung der Retina zu verzerrtem oder unvollständigem Sehen führt, kann eine Schädigung des Sehnervs die Übertragung der Seheindrücke an das Gehirn verhindern – bis hin zum vollständigen Sehverlust. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Netzhauterkrankungen entscheidend, um die Sehkraft bestmöglich zu erhalten.

Symptome von Retinaerkrankungen

– Wann sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen?
Netzhauterkrankungen können das Sehvermögen schleichend oder plötzlich beeinträchtigen. Bestimmte Symptome sind Warnsignale, die dringend augenärztlich abgeklärt werden sollten.

Dazu gehören:

Plötzlicher oder schleichender Sehverlust, das Wahrnehmen von Lichtblitzen, beweglichen Flecken oder schwebenden Punkten im Sichtfeld. Betroffene haben das Gefühl, dass Objekte sich bewegen, obwohl sie stillstehen, oder bemerken eine zunehmende Verschwommenheit oder Verzerrung des Sehens. Auch kurzfristige Sehverluste oder dunkle Schatten im Gesichtsfeld können Anzeichen. sein.

Unbehandelte Netzhauterkrankungen

Da unbehandelte Netzhauterkrankungen dauerhafte Schäden oder Erblindung verursachen können, ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung entscheidend. Besonders Personen mit Diabetes, Bluthochdruck oder starker Kurzsichtigkeit sollten regelmäßige Kontrollen in Anspruch nehmen.